Fiatgeld ist die Bezeichnung für staatlich ausgegebene Währungen. Der Begriff „Fiat“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „es werde“ – also Geld, das „per Dekret“ durch den Staat zum Zahlungsmittel erklärt wird.
Früher waren viele nationale Währungen durch Gold gedeckt: Für jede ausgegebene Banknote musste eine entsprechende Menge Gold als Reserve vorhanden sein. Dieses System – bekannt als Goldstandard – wurde jedoch im Laufe des 20. Jahrhunderts abgeschafft. Heute existiert kein einziges Land mehr, dessen Währung durch Gold gedeckt ist.
Das bedeutet: Unser Geld hat keinen inneren Wert. Der 100-Euro-Schein ist nur deshalb „100 Euro“ wert, weil wir alle daran glauben – und weil der Staat dahintersteht, der dieses Geld ausgibt und seine Akzeptanz garantiert.
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